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Sicher habt ihr schon über Facebook, Twitter oder unsere Organized Play Seite von dem neuen Kartenspiel Force of Will gehört. Das neue Japanische Kartenspiel ist auch schon in Europa und den USA auf dem Vormarsch. In den Ländern in denen es bereits ein Organized Play für Force of Will gibt, sind die Spielerzahlen schnell an die von Pokémon oder Yu-Gi-Oh! heran gekommen oder haben diese sogar überschritten. Und bald ist es auch in Deutschland so weit, schon in 10 Tagen fällt mit den ersten Release-Events der Startschuss für das deutsche Force of Will Organized Play.

Doch wie bei jedem neuen Kartenspiel stellt sich für dich mit Sicherheit die Frage, ob sich der Einstieg überhaupt lohnt. Deshalb haben wir auf der letzten AMIGO-Schulung das Spiel getestet und hier 10 Gründe zusammengestellt, die eindeutig zeigen, dass Force of Will eines der spannendsten, taktisch anspruchsvollsten und unterhaltsamsten Sammelkartenspiele auf dem Markt ist!

  1. Die Karten sind eine Augenweide

11745470_1604997119764088_7947322433494191124_nFangen wir mal ganz oberflächlich an. Schon rein optisch sind die Karten ein wahrer Hingucker. Die Designs sind im Anime Stil gehalten und die Charaktere sehr liebevoll und detailreich gestaltet worden. Allein von der Kartenoptik erinnert Force of Will an Vanguard. Von der Verarbeitung wirken die Karten auf mich von sehr hoher Qualität. Sie sind relativ dick und robust und scheinen an den Rändern nicht so schnell kaputt zu gehen. Etwas, was uns gleich beim ersten Booster, den wir öffnen durften aufgefallen ist, war die hübsche Kartenrückseite. Das Force of Will Logo glänzt und ist räumlich vom Hintergrund hervorgehoben. Für uns sehr ansprechend!

  1. Charaktere der anderen Art

In welchem Spiel kann man denn sonst, seine Charaktere mit Aschenputtels Tanzschuhen ausstatten, oder mit Dracula gegen Alice im Wunderland antreten? – Ja richtig, bei Force of Will! Alle Karten sind an Charaktere aus Märchen, Historische Personen, Sagengestalten oder Fabelwesen angelehnt. Meiner Meinung nach eine sehr gute Idee und eine schöne Abwechslung zu all den Kartenspielen, die auf neu erfundenen Kreaturen aufbauen. Und gerade da sich im Grimm Zyklus, der die ersten Sets beinhaltet, der deutschen Märchenkultur bedient wurde, kommt bei der ein oder anderen Karte Nostalgie hoch.

  1. Booster öffnen lohnt sich

Alle Interessierten, die noch unentschlossen sind, ob sie aus finanziellen Gründen ein weiteres Sammelkartenspiel anfangen wollen, kann ich hier beruhigen. In den Sets befinden sich nur wenige Karten, die keine Turnierrelevanz haben. Das bedeutet für euch, dass ihr aus Boostern oder auch einem ganzen Display, vor allem Karten ziehen werdet, die ihr entweder selbst gebrauchen könnt, oder diese gut vertauscht werden können.

  1. Starterdeck kaufen und los geht’s!

Ein weiterer Punkt, der dir, als potentieller Neueinsteiger, zu gute kommt, ist die hohe Qualität der Starterdecks. Diese enthalten viele spielbare Karten und bilden bereits eine sehr gute Basis für ein konkurrenzfähiges Turnierdeck. Außerdem macht auch das Duellieren mit Starterdeck bereits großen Spaß. Im Handel erhältlich sind die beiden Grimm Starterdecks „Lumia vs Schneewittchen“ und „Alice vs Dracula“ ab dem 29. Juli 2015.

  1. Alle Karten sind ausgeglichen

Schon wie aus anderen Kartenspielen gewohnt, bietet jede der fünf Spielfarben (zzgl. farblos, im Englischen als „Void“ bezeichnet) Vor- und Nachteile. Doch die Spielstärken der einzelnen Farben wirkten relativ ausgeglichen bei unserer Proberunde. Sicher stellten sich einige Herrscher, das sind die Hauptcharaktere eines Decks, als stärker heraus als andere, aber alles in allem wirkte der Kartenpool auf uns sehr ausbalanciert. Es gab auch keine Karte die uns viel zu mächtig erschien. Jede Karte mit gutem Effekt hat auch ihre Kosten. Wenn das mal kein Garant für ein tolles Metagame ist?

  1. Das Spielsystem ist blitzschnell gelernt

Auch dieser Punkt kommt jedem Force of Will-Anfänger zu gute. Die Spielmechanismen sind extrem leicht zu lernen und schon nach ein bis zwei Probespielen hat man die meisten Regeln verinnerlicht. Das liegt vor allem daran, dass die Grundregeln vielen anderen Duellspielen sehr ähnlich sind und deshalb meist schon intuitiv eingehalten werden. Doch keine Sorge, will man etwas tiefer in die Lektüre des Regelwerkes einsteigen ist genug Lesestoff vorhanden!

  1. Force of Will ist eine gelungene Mischung aus innovativen Mechanismen und bewährten Spielelementen

Force of Will hat wohl das geschaffen, was sich jeder Sammelkartenspieler das ein oder andere Mal schon überlegt hat. Es wurde sich am besten was die bunte Landschaft der TCGs zu bieten hat bedient, aber auch tolle neue Ideen eingearbeitet. So finden sich Elemente aus Magic, Yu-Gi-Oh!, Pokémon, World of Warcraft, My Little Pony und vielen mehr.

Einige der Spielmechanismen aus Force of Will kurz erklärt:

  • Man startet immer mit seinem Herrscher.
    Dieser hat ein bestimmtes Urteil, also etwas, das erfüllt werden muss, damit man ihn flippen kann. Umgedreht wird der Herrscher zum Vollstrecker und kann so wie die anderen Resonatoren (Charaktere im Spiel) auch angreifen und verteidigen.
  • Es gibt ein separates Zaubersteindeck.
    Zaubersteine entsprechen den Energiekarten im Pokémon oder den Ländern bei Magic. Ein Mal während seines Zuges, kann ein Spieler seinen Herrscher oder Vollstrecker erschöpfen und so einen Zauberstein ins Spiel bringen. Zu Beginn eines Spieles ist man deshalb nie in der Situation keine Zaubersteine zur Verfügung zu haben.
  • Mulligans sind erlaubt.
    Nicht wie bei Yu-Gi-Oh! oder Pokémon muss man als Spieler einfach mit einer schlechten Starthand leben, sondern man hat die einmalige Chance zu beginn seines Zuges beliebig viele Karten aus seiner Starthand unter das Deck zu legen und die gleiche Anzahl Karten nach zu ziehen.

  1. Auf die Taktik kommt es an!

Force of Will ist wirklich kein Spiel bei dem man besonders viel Glück haben muss, oder einfach seine Handkarten runter spielen kann. Allein die Optionen die der Herrscher/Vollstrecker bietet, können sehr schwer abzuwägen sein. Und nicht nur im eigenen Zug sind schwere Entscheidungen zu treffen, manche Karten können auch im gegnerischen Zug aktiviert werden. Natürlich ist und bleibt Force of Will ein Kartenspiel und somit ist ein Glücksfaktor immer enthalten, aber es ist deutlich zu merken, das versucht wurde ihn so gering wie möglich zu halten.

  1. Das Spiel wurde gemacht um gespielt zu werden

Dieses Duellspiel wurde nicht zum Sammeln sondern zum Spielen auf Wettbewerbsniveau entwickelt und das merkt man auch. Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich euch offen und ehrlich sagen: „Force of Will macht riesen Spaß!“. Von allen Spielen, die dem Demonstrator-Team auf der Schulung neu beigebracht wurden, war Force of Will das Spiel, das am besten angekommen ist und das auch am meisten gespielt wurde. Aber probiert es doch einfach mal selbst aus!

  1. So einen großen, neuen Trend sollte man nicht verpassen

Wenn Force of Will in Deutschland released wird, dann solltest du auch am Start sein! Schon in anderen Ländern hat sich gezeigt, wie begeistert die Spieler waren und immer noch sind, also sei von Anfang an mit dabei. Außerdem will man doch keinen Trend verpassen!

Falls du von diesen schlagkräftigen Argumenten überzeugt werden konntest, oder neugierig geworden bist, dann schau doch einfach auf einem Release Event vorbei. Mehr Informationen zu den Events und eine Liste der Veranstalter findest du hier. Ein Besuch auf der offiziellen Force of Will Germany Website oder der offiziellen Facebook Seite lohnt sich mit Sicherheit auch.

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