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Seit der sechsten Generation von Pokémon – X und Y – hat sich auch im Sammelkartenspiel einiges getan. Die erste Erweiterung dazu konnte Turnierspieler mit den mächtigen Titelpokémon Xerneas und Yveltal, den neuen Feen und einigen sehr nützlichen Trainerkarten überzeugen. Die brandneue zweite Erweiterung Flammenmeer bringt nun eine gesunde Mischung aus Basis-Pokémon, Entwicklungen, Pokémon-EX und Trainerkarten ins Spielgeschehen. Wir werfen nun zunächst einen Blick auf die stärksten und interessantesten Pokémon.

Wieder einmal gibt es mehrere Pokémon-EX, die direkt ohne Vorentwicklung ins Spiel gebracht werden können und teilweise sogar die Möglichkeit haben, sich zu einer Mega-Form zu entwickeln.

Glurak-EX
M Glurak-EX

Besonders beliebt ist dabei Glurak-EX, das in zwei verschiedenen Versionen existiert und sozusagen als Titelpokémon der Erweiterung angesehen werden kann. Eines von ihnen kann mit seine Brandbombe für 150 Schadenspunkte zuschlagen. Trägt es dabei ein Muskelband, kann es dadurch viele Pokémon-EX mit einem Schlag besiegen. Das andere hingegen ist in der Lage, sich bei etwas Würfelglück selbst schnell mit Energien aufzuladen. Das ist besonders dann gut, wenn es zu seiner Mega-Entwicklung M Glurak-EX wird. Auch davon gibt es zwei Versionen, eine vom Typ Feuer und die andere vom Typ Drache. Beide haben eine Attacke mit gewaltigen 300 Schaden – das ist der höchste fest Wert, der im Sammelkartenspiel bisher erreicht wurde! Entsprechend hoch sind aber auch die Kosten – M Glurak-EX braucht dafür nicht nur fünf Energien, sondern muss auch schmerzhafte Nebenwirkungen in Kauf nehmen.

Kangama-EX
M Kangama-EX

Kangama-EX ist ein weiteres Pokémon mit Mega-Entwicklung. Im Videospiel zählt es derzeit zu den stärksten Pokémon der Turnierszene, doch wie sieht es mit seiner Sammelkarte aus? Drei Karten zu ziehen ist auf jeden Fall sehr praktisch für einen soliden Start. Ratzfatz Punch, der Angriff seiner Mega-Entwicklung, beeindruckt an sich eher weniger. Was M Kangama-EX stark macht, sind seine recht fairen und vor allem farblosen Energiekosten und seine 230 KP, mit denen es auch Attacken wie den auf der Deutschen Meisterschaft sehr erfolgreichen G-Booster von Genesect-EX überlebt.

Toxiquak-EX

Auch auf Toxiquak-EX haben Spieler schon ein Auge geworfen. Seine Attacke Dreifachgift kostet lediglich zwei farblose Energien und tut genau das, was ihr Name vermuten lässt: Das gegnerische Pokémon wird vergiftet und bekommt dabei zwischen den Runden drei statt einer Schadensmarke. Mit der Vapydro City-Arena werden es sogar fünf, so dass den meisten Pokémon innerhalb kürzester Zeit die KP ausgehen, wenn sie vergiftet bleiben.

Neben Karten ist außerdem noch Magnezone-EX in Flammenmeer enthalten. Die meisten der Pokémon-EX gibt es übrigens auch als Full-Art-Version, und die Mega-Entwicklungen sogar als besondere Secret Rare.

Doch auch bei „normalen“ Pokémon gibt es einige Pokémon, die das Zeug dazu haben, in zukünftigen Decks zu glänzen. Die besten darunter werden hier nun ebenfalls vorgestellt.

Pyroleo

Pyroleo fällt als erstes auf, denn es beeinflusst das Metagame allein durch seine bloße Existenz. Dank seiner Fähigkeit Schreckensmähne ist es immun gegen allen Schaden von Basis-Pokémon, zu denen viele der aktuell beliebten Angreifer gehören. Seine Attacke ist zwar nicht überragend, aber durchaus solide, und sein Feuer-Typ macht es natürlich auch effektiv gegen Pflanzen-Pokémon wie Genesect-EX.

Tengulist

Tengulist kombiniert eine nützliche Fähigkeit mit einer schlagkräftigen Attacke, was schon immer ein vielversprechendes Erfolgsrezept war. Durch Blattzug zieht es auf Kosten einer Pflanzen-Energie drei Karten – ein schöner Konsistenzbonus, wenn man mit Karten wie Brief vom Prof. für genügend Nachschub an Energien sorgen kann. Der Verrückte Tanz hingegen richtet enormen Schaden an und kann mit genügend Bankpokémon im Spiel auch schon mal ein Pokémon-EX ausschalten.

ZwirrfinstZwirrfinst

Weniger mächtig, aber trotzdem eine ausgesprochen interessante Karte, ist das neue Zwirrfinst. Es saugt den Schaden von anderen eigenen Pokémon ab und nutzt diesen, um ein beliebiges gegnerisches Pokémon entsprechend stark zu verletzen. Es kann natürlich auch zusammen mit dem älteren Zwirrfinst gespielt werden, um noch mehr Kontrolle über Schadensmarken zu erlangen.

Shardrago

Auch die neuen Basis-Pokémon machen einiges her. Shardrago fügt für zwei farblose Energien mit seiner Attacke Vergeltung 90 Schadenspunkte zu, wenn zuvor ein eigenes Pokémon besiegt wurde. Da es ein Drache ist, trifft es damit Pokémon wie Rayquaza-EX und Schwarzes Kyurem-EX auf ihre Schwäche und kann sie mit einem Angriff besiegen.

MiltankQuajutsi

Als letztes bleibt noch Miltank zu erwähnen, das mit Einflussreiche Freunde für nur eine farblose Energie 80 Schaden anrichten kann, wenn ihm ein Phase-2-Pokémon auf seiner Bank zur Seite steht. Dadurch wird es zu einem schnellen und günstigen Angreifer in vielen Decks mit Phase-2-Pokémon, vor allem mit solchen, die von der Bank aus agieren können, wie zum Beispiel Quajutsu.

Neben diesen Pokémon gibt es noch viele weitere, die über hilfreiche Fähigkeiten verfügen. Dazu gehören unter anderem auch Floette, das Pflanzen-Pokémon widerstandsfähiger macht, Tandrak, welches gegnerischen vergifteten Pokémon den Rückzug verbietet und Forstellka, welches bei seiner Entwicklung Schadensmarken auf alle gegnerischen Pokémon verteilt.

Flammenmeer hat aber natürlich nicht nur Pokémon. Im nächsten Artikel erfahrt ihr alles über die besten Trainerkarten aus der neusten Erweiterung.