Philipp Hombach

Philipp Hombach war der beste Seniors-Spieler auf dem Arena-Cup Hamburg und ist damit nun einer der TOP 4 Trainer. Ein einem Interview möchten wir ihn und seine Erfahrungen als Pokémon-Spieler nun besser kennenlernen.

Hallo Philipp, stell dich doch bitte einmal kurz vor!
Philipp: „Ich heiße Philipp H., bin 13 Jahre alt und wohne in der Nähe von Speyer.“

Wie verliefen deine Anfänge im Pokémon-Sammelkartenspiel?
Philipp: „Zunächst habe ich nur gesammelt, später wollte ich dann aber wissen, wie das Spiel eigentlich funktioniert. Deshalb bin ich nach Ludwigshafen zur Liga gegangen und habe dort Pokémon spielen gelernt. Nachdem in Ludwigshafen nichts mehr war haben wir zu viert in Speyer eine Liga angefangen. Lange Zeit habe ich nur in der Liga gespielt, aber seit 2010 findet man mich auch auf Turnieren.“

Spielt noch jemand aus deiner Familie Pokémon?
Philipp: „Ja, meine Mutter und seit etwas mehr als einem Jahr auch meine Schwester.“

Du bist der TOP 4 Trainer von Hamburg, obwohl du eigentlich eher im Süden Deutschlands wohnst. Wie ist es dir in deinem Alter möglich, so weit entfernte Turniere zu besuchen?
Philipp: „Meine Eltern unterstützen mich sehr bei der Ausübung meines Hobbys. Dafür möchte ich ihnen auch noch mal hier danken!“

Was waren deine bisher interessantesten Turniere und größten Erfolge?
Philipp: „Mein interessantestes Turnier waren die Weltmeisterschaften 2013, weil ich dort viele Erfahrungen sammeln konnte und ich es sehr spannend fand, gegen Spieler aus so vielen Ländern der Welt zu spielen. Mein größter Erfolg ist für mich nicht ein einzelnes Turnier, sondern eher dass ich dauerhaft auf Turnieren gut abschneide.“

Mit welchem Deck hast du deinen Titel als TOP 4 Trainer erlangt?
Philipp: „Ich habe auf dem Arena Cup in Hamburg Turtok/Schwarzes Kyurem-EX/Keldeo-EX gespielt. Aber genaueres dazu kann man ja in meinem Interview mit Dennis Jenz nachlesen! ;-)“

Worauf hast du bei den Regional Championships gesetzt und was hast du dort erreicht?
Philipp: „In Wien habe ich auf Darkrai-EX gesetzt, da dieses sehr schnell ist und damals die neuen Regeln noch nicht galten, also war im ersten Zug Müllsammler mit Zobiris möglich und Pokémon-Fänger konnte ohne Würfelwurf gespielt werden. Leider bin ich 0-0-3 gegangen, da ich mit dem neuen Unentschieden noch unvertraut war.
Während des Frankreich-Wochenendes habe ich mich, wie überraschend viele andere auch, für ein Deck um Impoleon entschieden. Dort bin ich leider nur einmal bis ins Halbfinale gekommen.
In der folgenden Woche stand unsere eigenen Regional in Speyer an. Dort bin ich mit Rayquaza-EX/ Flambirex ungeschlagen durch die Vorrunden gekommen, aber auch hier wieder im Halbfinale geschlagen worden.
Auf meiner letzten Regional in Düsseldorf habe ich wieder Rayboar gespielt und auch hier habe ich es wieder bis ins Halbfinale geschafft.“

Wie schätzt du das neue Metagame ein und was sind deine persönlichen Lieblingsdecks darin?
Philipp: „Momentan finde ich das Metagame sehr vielfältig. In der Masters Division werden sehr viele Decks gespielt und es ist sehr schwer, sich für ein Deck zu entscheiden. Decks wie Rayboar finde ich aktuell sehr stark, aber auch Gothitelle (Morbitesse) sollte man nicht unterschätzen. Mein persönliches Lieblingsdeck ist Rayboar. Es macht mir sehr viel Spaß das Deck zu spielen und durch diverse Techs hat man viele Optionen.“

Auf welchen City Championships hast du mitgespielt?
Philipp: „Ich werde auf jeden Fall in Speyer, Ludwigsburg und Koblenz mitspielen, sofern die Läden dort auch eine City Championship austragen. Für weiter entfernte Turniere werde ich erst planen, wenn ich die genauen Termine kenne.“

Welche Hobbys hast du neben dem Pokémon-Sammelkartenspiel?
Philipp: „Ich lese sehr gerne, außerdem spiele ich Tischtennis in einem Verein bei mir im Dorf.“

Was möchtest du beruflich einmal werden?
Philipp: „Das weiß ich noch gar nicht! Aber ich hab ja auch noch ein wenig Zeit. (grinst)“

Vielen Dank für das Interview und viel Erfolg auf deinem Weg zur nächsten Weltmeisterschaft!