Jetzt ist sind es nur noch wenige Tage, dann öffnen die ersten Meisterschaften der einzelnen Bundesländer, die State Open Championships, ihre Tore. Dort werden sich die besten Spieler für den Battle of States qualifizieren, dem großen Bundesländervergleich. Der Battle of States ist das wichtigste und prestigeträchtigste Side-Event auf der Deutschen Meisterschaft bzw. der Österreichischen Meisterschaft. Für uns Grund genug, einen Blick zurück ins letzte Jahr zu werfen!

Werde Landesmeister deines Bundeslandes!

Werde Landesmeister deines Bundeslandes!

2011 war alles noch ganz anders. Die Österreicher mussten im letzten Jahr noch auf auf dieses Event verzichten, bekommen in diesem Jahr aber sowohl ihre eigenen State Open Championships als auch ihren eigenen Battle of States!

Während in diesem Jahr die State Open Championships offene Meisterschaften sind, waren diese im letzten Jahr noch geschlossene Veranstaltungen, für die man sich auf den State Preliminaries qualifizieren musste. In diesem Jahr aber wollen wir jedem Duellanten die Chance geben, der beste Spieler seines Bundeslandes zu werden. Aufgrund der offenen Struktur ist daher auch mit deutlich mehr Spielern auf diesen Turnieren zu rechnen. Es wird dadurch eine deutlich anspruchsvollere Aufgabe, sich die Landeskrone aufzusetzen. Gleichzeitig steigt damit aber auch der Ruhm und das Prestige, wenn man diesen Titel erringt. Um die Bedeutung der State Open Championships zu unterstreichen, wird es für einige dieser Events in diesem Jahr eine Live-Coverage geben.

Der wirklich große Ruhm aber winkt erst am zweiten Tag der Deutsche Meisterschaft. Denn dann werden wir nicht nur einen neuen Deutschen Meister krönen, sondern wir werden vor allem die Frage beantworten, welches Bundesland die besten Duellanten Deutschlands stellt!

Im letzten Jahr wurde diese Frage dann aber doch recht eindeutig beantwortet. Denn bereits vorm großen Finale stand fest, dass entweder mit Oliver Lukenda oder mit Soner Güngör der Champion of States aus Nordrhein-Westfalen kommen würde. Somit ging der Titel in das bevölkerungsreichste Bundesland, was insbesondere die Berliner, Niedersachsen und Württemberger ärgerte, die sich ebenfalls große Chancen ausrechneten. Es wird spannend sein zu sehen, ob sich die Westfalen und Nordrheiner wieder den Titel werden sichern können, oder ob die Berliner dieses Jahr Paroli bieten können, oder ob vielleicht ein ganz anderes Bundesland groß auftrumpfen kann.

Oliver Lukenda

Oliver Lukenda

Und obwohl bereits vor dem Finale feststand, dass ein Spieler aus Nordrhein-Westfalen das Turnier gewinnen würde, was das Finale schwer umkämpft. Immerhin ging es nicht nur um einen Reisegutschein im Wert von 150€, Spielmatten und Booster. Es ging vor allem darum, sich als allererster Champion of the States in die Geschichtsbücher einzutragen. Satte anderthalb Stunden, also 90 Minuten, duellierten sich Soner Güngör und Oliver Lukenda. Im Spiel neutralisierten sich beide dank ihrer hervorragenden Side-Decks gegenseitig, so dass keiner der beiden Spieler in der Lage war, auch nur einen sinnvollen Zug durchzuführen. Es war ein absoluter Psychokrimi. Es war klar, dass derjenige verlieren würde, der den ersten Fehler machte. Und wer dabei gewesen war hat gesehen, wie die lange Spielzeit und die unglaubliche Konzentration an der Kondition und an den Nerven der Spieler zerrte. Und so war es am Ende Soner Güngör, der dem unglaublichen Druck nicht mehr standhielt, und das Spiel völlig entnervt und enttäuscht aufgab.

Somit wurde Oliver Lukenda der erste Champion of the States. Er setzten sich in einem hochkarätig besetzten Feld, bestehend aus bekannten Top-Spielern wie Christopher Glomb, Ron Fielder, Soner Güngör, Elias Stratmann oder Manuel Stolzenburg durch. Für Oliver war es der Startschuss eines extrem erfolgreichen Jahres, schaffte er doch nicht noch nur die Qualifikation für Metropolitan Masters: The Grinder, sondern spielte sich dort sogar bis ins Finale, wo er dann nur dem verdienten Sieger Marius Miksch unterlag. Somit gelang im auch die Teilnahme am Metropolitan Masters: The Showdown, wo er nicht mehr nur sein Bundesland Nordrhein-Westfalen vertrat, sondern die gesamte Bundesrepublik Deutschland!

Aber neben einem spannenden Finale wusste der Battle of States auch in den Vorrunden zu begeistern. So konnten wir Christopher Glob mit seinem innovativem Gigavise-Deck dabei beobachten, wie er seinen Gegner Yannik Philipp überrumpelte. Und wir waren auch Zeugen, als Ron-Fiedler sich mit einem ebenfalls hochinteressantem Tengu-Birdman-Deck knapp dem späteren zweiten Soner Güngör geschlagen geben musste.

Wer die spannendsten Momente vom letzten Jahr noch einmal nachlesen will, dem seien folgende Einträge ans Herz gelegt:

Und auch im diesem Jahr werden wir natürlich wieder live dabei sein, wenn der Battle of the States in seine zweite Runde geht. Und auch in diesem Jahr winken wieder tolle Preise, ewiger Ruhm und der Titel des Champion of the States! Verpasst also nicht Eure Chance, Euch auf einem (oder zwei?) der vielen State Open Championships für dieses Event zu qualifizieren!