Zeitnah nach der Beendigung des gelungenen Funturniers brach man auf den Uetliberg zu verlassen, um Zürich etwas besser kennen zu lernen.

Man war leicht hinter dem Zeitplan und so rechnete man schon damit nicht die geplante Bahn am Fuße des Uetlibergs zu bekommen und auf die nächste warten zu müssen.
Norman wollte sich wohl nicht ganz mit diesem Gedanken anfreunden und war schon vorausgeeilt. Er bekam die Bahn noch, der Rest jedoch nicht.
Die mangelnde Effektivität seiner Schnelligkeit wurde Norman wohl aber auch erst bewusst, als sich der Zug in Bewegung setzte, denn als Zürich-Unkundiger hätte sich die Stadttour für ihn allein wohl etwas schwierig gestaltet.
An der Station “Triemli” stieß er er wieder zu uns und wurde mit lautem Gelächter empfangen.
Am Züricher Hauptbahnhof angekommen ging es schnurstracks auf die Bahnhofsstraße. Sie gilt als die teuerste Straße Europas, da die Mieten für Geschäfte hier wirklich exorbitant hoch sind.
Dieser Umstand schlägt sich natürlich auch auf die Preise nieder, wie ihr euch sicher denken könnt.
Bei unserer Tour durch die Bahnhofsstraße und die Züricher Altstadt kamen wir an wichtigen Schauplätzen, wie der Pestalozziwiese und St. Peters Kirche vorbei. Der Turm der Kirche beherbergt übrigens das größte Ziffernblatt in ganz Europa.
Vom Züricher Paradeplatz (dem teuersten Fleck in der Schweiz) aus ging es eiligen Schrittes weiter Richtung unseres Abendlokals.
Der unterdies bereits dritte Stand mit heißen Maronen veranlasste ein paar von uns zum spontanen Kastanienkauf. Das Ergebnis war allerdings durchwachsen, da gut die Hälfte der Maronen ein wenig zu viel Röstzeit genossen hatten.
Die von der Kälte leicht in Mitleidenschaft gezogenen Körper wurden durch eine spontane Kaffeepause im “Zic Zac” wieder aufgewärmt.
Anschließend verschwendete man nicht mehr viel Zeit und begab sich auf direktem Weg ins legendäre “Crazy Cow”, eine der Spitzenlokalitäten in Zürich, wenn man richtig gut speisen möchte.

In guter Atmosphäre und mit lecker Essen hielt man es dort einige Stündchen auf, bevor man wieder zum Uetliberg zurückkehrte, diesen bestieg und sich dann getrennt auf die jeweiligen Hotelzimmer zurückbegab.
Nun hieß es ausruhen und Kraft sammeln für den duellreichen nächsten Tag.