Bis zum großen Finale der Metropolitan Masters Turnierserie in Zürich ist es nicht mehr lange hin, weshalb ich euch an dieser Stelle zunächst einmal das deutsche Team näher vorstellen möchte:
Oliver Lukenda
Oliver ist 20 Jahre alt und kommt gebürtig aus Bergisch Gladbach. Derzeit wohnt er in Essen, wo er Betriebswirtschaftslehre studiert. Das Yu-Gi-Oh!-TCG begann er mit dem Start der TV-Serie in Deutschland zu spielen und ist ihm wie man sieht bis heute treu geblieben. Was er an Yu-Gi-Oh! am meisten schätzt, sind die vielen Bekanntschaften mit neuen Leuten, die es mit sich bringt und besonders die guten Freundschaften, die daraus entstehen können.
Auch wenn Oliver mittlerweile nicht mehr soviel Zeit hat wie in seiner Schulzeit, so lässt er es sich doch nicht nehmen mindestens einmal pro Woche ein Turnier irgendwo im Ruhrpott mitzuspielen. Neben dem Erreichen der Top 4 bei Metropolitan Masters – The Grinder zählen der Sieg beim „Battle of the States“ auf den Deutschen Nationals 2011 und das Erreichen der Top 16 auf der YCS Brighton zu seinen größten Erfolgen.
Justin Tüllmann
Justin ist 16 und besucht in seiner Heimatstadt Mühlheim an der Ruhr die Realschule. Der eigentlich nur Fünftplatzierte beim Grinder hatte das Glück aufgrund des Ausfalls eines Top 4 Spielers nachrücken zu dürfen und freut sich nun darauf das deutsche Team in der Schweiz unterstützen zu dürfen.
Auf dem Metropolitan Masters – The Grinder hatte Justin wie auch Oliver Lukenda, mit dem er übrigens seit Jahren gemeinsam im „Auenland“ in Dortmund spielt, auf ein Chaos-Agent Deck gesetzt, welches er zu dieser Zeit vor allem wegen seiner enormen Stabilität sehr schätzte. Als Tipp für noch nicht so erfahrene Spieler sagt er, dass es für das Verständnis und den Umgang mit dem eigenen Deck besonders förderlich ist, wenn man dieses auch wirklich eigenhändig gebaut hat.
Norman Wilde
Der 20-jährige Berliner spielt das Yu-Gi-Oh! Trading Card Game ebenfalls seit seinem Erscheinen in Deutschland und kann damit locker als alter Hase bezeichnet werden. Seine Teilnahme am Grinder war mehr oder weniger zufällig, da er eigentlich nicht genug Punkte zur Teilnahme hatte und lediglich ein paar Freunde begleitete.
Aufgrund von vielen nicht erschienenen Qualifikanten konnte er jedoch einen der Nachrückplätze in Anspruch nehmen und sich letztendlich sogar einen Platz unter den besten Vier mit seinem Karakuri-Anti ergattern.
Norman, dem nach eigenen Angaben Erfolge im Spiel nicht allzu wichtig sind, freut sich auf das Wochenende in der Schweiz vor allem, weil er es als gute Vorbereitung auf die YCS Leipzig sieht.
Zürich kennt er bereits recht gut, weil ein guter Freund von ihm dort wohnt.
Marius Miksch
Der „Captain“ des deutschen Teams ist zugleich das jüngste Mitglied in Selbigem. Der gerade mal 14-jährige Dresdner konnte mit seinem überraschenden Sieg beim Grinder zum ersten Mal auf sich aufmerksam machen.
Von besonderer Bedeutung dürfte bei diesem Erfolg seine Deckwahl gewesen sein. Seine Entscheidung für ein Frosch-Monarchen Deck, welches gerade mit Einbildungsunterweltler eine Superwaffe gegen nahezu jedes andere Deck in petto hatte, war schlichtweg ein perfekter Metagame-Call für dieses wichtige Event.
Im Hinblick auf das Metropolitan Masters – The Showdown freut sich Marius neben dem sportlichen Wettkampf natürlich auch auf das tolle Rahmenprogramm, mit welchem die Veranstalter den Spielern das Wochenende versüßen.



