Auf jedem Turnier gibt es ein paar Spieler, die völlig neue Dinge ausprobieren. Einer dieser Spieler ist heute Lasse Müller, welcher mit einem Jurassic Dinosaur antritt.

Die Jurassischen Monster haben mit dem letzten Release von Hidden Arsenal 4 ein wenig mehr Aufmerksamkeit bekommen als zuletzt. Der primäre Grund ist der Release von Jurassier-Aeolo, Jurassier-Gallim und Jurassier-Dino. Alle drei Monster haben sehr starke Effekte und werden völlig zu Recht in diesem Deck gespielt. Aber wie genau funktioniert das Deck?

[info]Lasse Müller


Alter: 17
Herkunft: Frankfurt
Beruf: Schüler
Shout-Out! Ich grüße meine Familie und meine Freunde![/info]

Jurassier-Velo funktioniert in diesem Deck wie eine Mystische Tomate oder eine Pyramidenschildkröte. Nur das dieses Monster satte 1700 ATK hat. Es kann alle anderen Jurassischen Monster aus dem Deck suchen. Das gleiche gilt für Jurassier-Guaiba, welcher hierfür ein Monster des Gegners im Kampf zerstören muss.

Ein belibetes Ziel für beide ist der Aeolo. Diesen kann man dann einfach opfern um ein anderes Jurassic-Monster vom Friedhof zu beschwören. Wenn also eine Velo zerstört wurde und einen Aeolo holt, kommt der Velo durch dessen Effekt gleich wieder. Man hätte stattdessen auch einen zweiten Velo holen können, bekommt so aber einen Aeolo in den Friedhof. Der ist dort besonders wichtig, da er dort als Futter für Wiederaufleben dient. Da einige seiner Jurassic-Monster auch Tuner sind, ermöglicht dies einen schnellen Aufbau einer Synchroarmee.

Zusätzlich hat er natürlich auch noch die bewährte Flammvell-Engine rund um Flammvell Feuerhund und Flammvell Magier. Mit dem Feuerhund hat er außerdem eine sehr gute Option gegen den Wiedergeborener Tengu, welcher bei seinen vielen Monstern mit 1700 ATK durchaus ein Problem sein kann.

Erwähnenswert ist abschließend noch die Integration von Dimensionsgefängnis. Viele andere Spieler setzen heute ebenfalls auf die Fallenkarte. Sie ermöglicht zum Beispiel Top-Decks gegen Karten wie Trishula, Drache der Eisbarriere und Erzherrscher Kristya. Außerdem läuft sie gegen die beliebte Pyramidenschildkröte deutlich stabiler. In einem Format, in dem es oft darauf ankommt, ein volles Feld des Gegners noch einmal zu entsorgen ist diese Option besonders wichtig.

Lasse hat seine erste Runde gegen Scraps gewonnen und ist damit auf dem besten Weg, hier ein richtig erfolgreiches Turnier hinzulegen.