Wir machen keine Pause und sind auch schon im Halbfinale angekommen! Ich sitze erneut am Tisch von Weng Tran, der diesmal gegen Vinzent Reckling ran darf. Weng spielt nach wie vor Frösche und Monarchen, während Vinzent auf die Gladiatorungeheuer (ohne Testtiger) vertraut.

Der Würfelwurf ist der erste kleine Kampf… beide würfeln eine 1, anschließend erhöht Vinzent mit einer 2, doch Weng sichert sich das Recht des Starts mit einer 3! Dann schauen wir mal auf die Hand…

… und sehen ein paar gute Gründe, warum Weng nicht beginnen will. Ein Gladiatorungeheuer Samnite bei Vinzent wird beschworen, greift an, macht 1600 Schaden und nachdem Tragoedia bei Weng kommt, betritt Gladiatorungeheuer Murmillo das Feld. Der nimmt das dicke Monster vom Feld, Vinzent setzt in Main 2 5 (!) Zauber- oder Fallenkarten und er gibt ab.

Ist das volles Risiko bei Vinzent oder hat er Schutz, beispielsweise in Form von Starlight Road oder anderer Counter? Weng spielt Baumfrosch offen aus, es folgt Kreaturentausch und Vinzent kommentiert: “Das erste Mal dieses Wochenende, dass ich eine Ultimate Karte auf dem Feld habe!”

Weng gibt ab, Vinzent zieht, es ist ein Gladiatorungeheuer Samnite, der geht rein, bringt dann Gladiatorungeheuer Equeste raus und der soll Murmillo auf Vinzents Hand bringen. Weng meint, er muss kurz überlegen. Dann sagt er, dass die Aktion klar geht, der Baumfrosch wird in Main 2 in Verteidigungsposition gesetzt und damit gibt Vinzent ab.

Wie wir sehen können, spielt sich alles auf Vinzents Spielfeldseite ab. Weng spielt Gehirnkontrolle und Vinzent notiert erstmal den Schaden. Er fragt nach den Handkarten (4 bei Weng), dann aktiviert er schließlich Finstere Bestechung. Weng zieht bereitwillig nach, überlegt dann kurz und gibt aktionslos ab.

Vinzent zieht in Gladiatorungeheuer Murmillo. Er greift mit diesem direkt an, doch Weng hat Kampfausblender. Somit ist auch schon wieder Weng. Der nutzt Seelentausch auf Equeste, anschließend betritt Licht- und Finsternis-Drache das Feld! Ohne weitere Aktion gibt Weng ab.

Auch dieses Spiel geht ein wenig hin und her, allerdings hat Vinzent bisher sehr schön agiert wie ich finde. Er setzt in seinem Zug nur eine Zauber- oder Fallenkarte und gibt daraufhin ab. Weng zieht in seine vierte Handkarte. Sein Drache räumt Murmillo ab, dann wird auch direkt wieder abgegeben.

Vinzent checkt seine 5 verdeckten Zauber- oder Fallenkarten. Er stützt sein Kinn auf seinen Händen ab und denkt offenbar etwas angestrengt nach. Schließlich beschwört er Gladiatorungeheuer Retiari. Es folgt Mystischer Raum-Taifun auf seine eigene verdeckte Karte. Dann kettet er die angezielte Karte an und das ist Schrumpfen! So kann Retiari relativ mühelos über Light and Darkness Dragon rennen und der bringt Tragoedia zurück aufs Feld.

Vinzent fragt nach, wie dick die Tragoedia ist (derzeit 2400), er taggt dann und bringt Equeste. Er setzt noch eine Zauber- oder Fallenkarte und passt.

Eine Ersatzkröte von Weng wird ausgespielt und direkt geopfert. Es kommt Austauschfrosch und Weng will erstmal kurz überlegen. Dann landet der nächste Baumfrosch in seinem Friedhof. Austauschfrosch zerstört den Baumfrosch auf Vinzents Spielfeldseite im Kampf, in Main 2 kommt der Austauschfrosch zurück auf Wengs Hand und er passt.

Ein Übungsgelände der Gladiatoren bringt Vinzent nun Bestiari, er fusioniert und dann haben wir Gladiatorungeheuer Gyzarus. Der hat durch seinen Effekt freies Feld, er greift an, doch Kampfausblender verhindert Schaden an Wengs Life Points. Vinzent beklagt sich und gibt ab.

Zunächst kehrt Baumfrosch zurück, es wird Feindkontrolle in der Standby Phase gespielt, der bringt Gyzarus zu Weng. Er bringt den Frosch zurück und greift erfolgreich mit Gyzarus an. Dann bringt er Caius der Schattenmonarch, der auf Schrumpfen “schießt”. Das wird angekettet, auch wenn das wenig bringt.

Gladiatorungeheuer Retiari zerstört Wengs Kampfausbilder. Dann wird raus getaggt und ein Hoplomus kommt in Verteidigungsposition. Ohne weitere Aktion gibt Vinzent dann ab.

4 Handkarten bei Weng, dazu noch ein Baumfrosch sowie Caius auf dem Feld. Ich denke, der Hamburger kann sich nicht beklagen. Dazu hat er erst 2700 Schaden erhalten, von daher steht er wirklich sicher da. Er nutzt nun Roninkröte, bringt Austauschfrosch und greift mit dem auf Hoplomus an. Ein Enemy dreht das Gladiatorungeheuer in Angriffsposition, in Main 2 gibt Austauschfrosch über seinen Effekt Caius wieder auf Wengs Hand zurück.

“Hat er wohl keinen Monarchen gehabt”, kommentiert Vinzent. “Oder doch”, antwortet Weng. Vinzent ist dann dran, er hat Equeste, der rennt über Austauschfrosch, das Gladiatorungeheuer verlässt das Feld und dafür kommt Gladiatorungeheuer Retiari aufs Feld. Der nimmt die Roninkröte aus dem Spielfeld. Weng meint “Gerne”, und Vinzent sagt nur: “Gerne sagt er… das ist doch glatt gelogen.”

Weng hat Feindkontrolle “von oben”, die holt Retiari rüber und Baumfrosch kehrt direkt zurück. Der Caius betritt erneut das Feld, er zielt auf Bottomless, in die er auch direkt fällt und damit bleiben Weng nur noch 2 Handkarten.

Vinzent hat irgendein Gladiatorungeheuer, das zerstört Baumfrosch, dann folgt Equeste, der Retiari auf Vinzents Hand zurück bringt. Weng hat dann erstmal wieder Baumfrosch, er opfert für Dunkler Staubgeist, doch Gladiatorungeheuer-Streitwagen räumt den Spirit vom Feld!

Vinzent ist dran und er hat freies Feld. Er ist ebenfalls gerade 2 Karten in Vorteil, das sieht also sehr, sehr gut für ihn aus. Er spielt Retiari aus und greift erfolgreich direkt an. Das sind 1200 Schaden, so dass Weng noch 3900 Life Points bleiben. Ein Gorz, Gesandter der Finsternis betritt das Feld, das Token kommt in Verteidigungsposition, wird dann aber von Equeste im Kampf zerstört (da Gorz und das Token so oder so gegangen wären, war es wohl halbwegs egal, ob Weng gleich Gorz bringt oder erst nach dem zweiten Angriff – mit dem Unterschied, dass er so weniger Schaden bekommt…)
Jedenfalls bringt Vinzent einen Equeste, dann Bestiari, er hat so einen Streitwagen auf die Hand bekommen und in Main 2 wird dann zu Gyzarus fusioniert. Vinzent setzt noch eine Zauber- oder Fallenkarte und er gibt ab.

Weng ist dran. Er zieht, bringt Baumfrosch zurück aufs Spielfeld, er opfert für Thestalos und der wird von Streitwagen abgeräumt. “Dann hast du jetzt also Fader!”, meint Vinzent nur. Er beschwört Laquari und wie angekündigt kommt der Battle Fader.
Ist das Wengs letzter Zug? Er zieht, holt Baumfrosch, dann opfert er für Caius. Der nimmt Bestiari aus dem Spiel, dann greift er an und Vinzent denkt erstmal nach. Er hat Waboku, so bleibt sein Gladiatorungeheuer und beim Tag betritt Bestiari das Feld.

Im folgenden Zug hat Vinzent noch ein Gladiatorungeheuer, er hat dann den dritten Gyzarus, er meint “Feuerball!”, und so drückt er Weng auf 1500 Life Points. Es wird getaggt, was Vinzent mit “da ist ja mal einer durchgekommen, dann kommt der Gyzarus mal sogar ins Extra Deck zurück”, kommentiert. Gleich 2 Equeste kommen aufs Spielfeld, Hoplomus und ein Streitwagen gesellen sich dazu, Vinzent setzt 2 Zauber- oder Fallenkarten und er passt.

Weng zieht auf. Er ärgert sich ein wenig und dann mischt er zusammen.


Vinzent gewinnt das erste Duell!

Wow, dieses kleine Marathon-Duell hat ganze 25 Minuten verschlungen! Was ein Kampf! Jetzt ist natürlich Eile geboten, wenn Weng noch den Ausgleich schaffen, bzw. das ganze Match drehen will. Am anderen Tisch steht es mittlerweile 1:1, mit anderen Worten: Ich habe mir den falschen Tisch ausgesucht!

Weng eröffnet mit 2 verdeckten Zauber- oder Fallenkarten sowie einem gesetzten Monster. Vinzent setzt auch 2 Zauber- oder Fallenkarten, in der End Phase kommt allerdings Staubtornado auf Vinzents gesetzten Mystischen Raum-Taifun.

Weng opfert dann seinen gesetzten Baumfrosch für Thestalos, der zieht Waboku von der Hand, er greift erfolgreich direkt an und Vinzent ist. Der hat Laquari, er greift an und im Damage Step schrumpft er Thestalos. Laquari taggt raus, “darf ich suchen?”, lautet die Frage von Vinzent, die wird bejaht, ein Retiari betritt das Feld und der nimmt Baumfrosch raus. Dafür kommt aber Spiegel der Schwüre, so dass Vinzent ohne Monster da steht und Weng Vorteil erarbeitet. Vinzent setzt noch 2 weitere Zauber- oder Fallenkarten und er passt.

Ein Begräbnis aus der anderen Dimension in der Draw Phase bringt Baumfrosch, da kommt allerdings Finstere Bestechung. Noch mehr Vorteil für Weng. Er hat Austauschfrosch, so kommt ein Baumfrosch in seinen Friedhof und es gibt Schaden. Der Frosch geht noch zurück und schon ist Vinzent.

Der hat Bestiari, doch Kampfausblender stoppt dessen Angriff. Weng ist dran, er holt Baumfrosch, noch in der Standby Phase kommt Feindkontrolle, Baumfrosch kommt zurück und Vinzent meint schon: “Dann beschwörst du… Plasma… weil du 3 Monster hast…”
Doch nein, es ist Caius, der nimmt Spiegelkraft aus dem Spiel, ein Austauschfrosch als Spezialbeschwörung wirft eine weitere Kopie von Austauschfrosch in den Friedhof und durch die folgenden Angriffe hat Vinzent noch 1200 Life Points.

Vinzent zieht nur, er kündigte an: “Ein… Nicht-Darius…”, doch nein, so richtig wollte der Drawskill da nicht mitspielen und damit haben wir das 1:1.


Weng gleicht zum 1:1 aus!

Am anderen Tisch ist vor einer Sekunde das Spiel zu Ende gegangen. Pitai konnte sich durchsetzen und entsprechend gibt es ein wenig Krach im Raum. Bei uns am Tisch wird inzwischen wild gemischt und bei weniger als 6 Minuten auf der Uhr starten wir ins letzte Game.

Die Starthand von Vinzent (das wusstet ihr) seht ihr rechts. Er beschwört dann Darius vor 2 gesetzten Zauber- oder Fallenkarten und gibt ab.

Weng spielt zur Abwechslung mal afghanisch, was Vinzent nur mit “interessant” kommentiert. Er ist auch wieder dran, er spielt Murmillo, Darius greift direkt an und das sind 300 Schaden für Vinzent, denn da lag eine Ersatzkröte. Murmillo rennt auch in die Kröte, dann wird getaggt. Ein Bestiari schießt auf einen gesetzten Dust Tornado, der Buch des Mondes vom Feld nimmt, dann kommt noch Murmillo in Verteidigungsposition, der auch Wengs letzte Karte vom Feld nimmt und schon ist der Monarchen-Spieler.

Der startet mit Austauschfrosch, doch ein Gladiatorungeheuer-Streitwagen kontert den Effekt. Weng setzt nur noch eine Zauber- oder Fallenkarte, dann ist Vinzent. Der dreht Murmillo in Angriffsposition, er greift mit beiden Monstern erfolgreich an, in Main 2 hat er Gyzarus, doch der schießt nur auf Feindkontrolle, die angekettet wird.

Vinzent rechnete nun eigentlich mit einem Spiegel der Schwüre, wie er meint. Er gibt dann ab. Weng hat 4 (!) Monarchen auf der Hand, wodurch er aktionslos passen muss. Tja, wenn der Austauschfrosch durch gekommen wäre, würde das alles ganz anders aussehen…

Ein Übungsgelände der Gladiatoren bringt Bestiari, der gesellt sich neben Gyzarus, beide Gladiatorungeheuer greifen erfolgreich an und so bleiben Weng nur noch 1800 Life Points. Bestiari geht zurück ins Extra Deck, so kommen Laquari und Equeste aufs Feld, ein Streitwagen kommt zurück auf Vinzents Hand, in Main 2 wird zu Heraklinos fusioniert und nach einer weiteren gesetzten Zauber- oder Fallenkarte gibt Vinzent ab.

Weng zieht und er hat Austauschfrosch. Wäre ideal, wenn da nicht der Streitwagen wäre. Er setzt das Monster und gibt ab. Vinzent beschwört ein Gladiatorungeheuer, er greift an und zerstört den Austauschfrosch mit Gyzarus und der Angriff des anderen Gladiatorungeheuers bringt den Sieg für Vinzent!


Vinzent zieht ins Finale ein!